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Standort
Halbschattig bis sonnig, nicht zu heiß
Boden
Humos, tiefgründig und gleichmäßig feucht
Gießen
Gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden
Aussaat
März bis August direkt ins Beet
Blüte
Im zweiten Jahr, Juni bis Juli
Ernte
Ab Juni bis in den Winter, im zweiten Jahr bis zur Blüte
Winterhart
Weitgehend; mit Reisig- oder Vliesabdeckung übersteht sie die meisten Winter

Standort und Boden

Petersilie mag einen halbschattigen bis sonnigen Platz, an dem es im Sommer nicht zu heiß wird. Der Boden sollte humos, tiefgründig und gleichmäßig feucht sein, Staunässe verträgt sie nicht.

Petersilie ist mit sich selbst unverträglich. Säen Sie sie nur alle drei bis vier Jahre an dieselbe Stelle und nicht nach anderen Doldenblütlern wie Karotten, Dill oder Sellerie, sonst kümmert sie.

Aussaat

Ausgesät wird von März bis August direkt ins Beet, in Reihen mit 20 bis 25 cm Abstand und etwa 1 cm tief. Weichen Sie die Samen vorher über Nacht in lauwarmem Wasser ein, das beschleunigt die Keimung.

Petersilie braucht drei bis vier Wochen zum Keimen, in dieser Zeit muss die Erde gleichmäßig feucht bleiben. Später werden die Pflänzchen auf etwa 10 cm Abstand vereinzelt. Eine Aussaat im Juli oder August liefert im folgenden Frühjahr früh frisches Grün.

Pflege

Gießen Sie bei Trockenheit regelmäßig, ohne dass sich Staunässe bildet. Eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr reicht als Dünger völlig aus.

Petersilie ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet sie Blätter, im zweiten Jahr schiebt sie im Frühsommer einen Blütenstängel. Danach werden die Blätter weniger aromatisch, und die Pflanze stirbt nach der Samenreife ab. Für eine durchgehende Ernte daher jedes Jahr neu säen.

Ernte und Vorrat

Geerntet wird etwa acht bis zehn Wochen nach der Aussaat. Schneiden Sie die äußeren Stiele knapp über dem Boden ab und lassen Sie das Herz stehen, dann wächst laufend Neues nach.

Petersilie lässt sich gut einfrieren, am besten fein gehackt in Eiswürfelbehältern. Unter einer Abdeckung aus Reisig oder Vlies kann man auch im Winter an milden Tagen ernten. Krause Petersilie gilt als etwas robuster, glatte als aromatischer.

Häufige Probleme

Kümmern die Pflanzen und werden gelb, ist häufig Bodenmüdigkeit durch einen zu engen Fruchtwechsel die Ursache. Auch Staunässe führt zu Wurzelfäule. Wählen Sie dann einen neuen Standort.

Junge Pflanzen werden gern von Schnecken angefressen, Blattläuse an den Stielen lassen sich mit Wasser abspülen. Vorsicht: Die giftige Hundspetersilie kann als Unkraut im Garten auftauchen und sieht glatter Petersilie ähnlich. Ernten Sie nur aus Reihen, die Sie selbst gesät haben.

Häufige Fragen zu Petersilie

Warum keimt Petersilie nicht?

Petersilie braucht drei bis vier Wochen zur Keimung und muss in dieser Zeit durchgehend feucht bleiben. Häufig liegt es auch an Bodenmüdigkeit, wenn an derselben Stelle zuvor Petersilie oder andere Doldenblütler wuchsen. Einweichen der Samen über Nacht beschleunigt die Keimung.

Warum wird Petersilie gelb?

Gelbe Blätter entstehen meist durch Staunässe, Trockenheit oder einen zu engen Fruchtwechsel. Im zweiten Jahr vergilbt Petersilie nach der Blüte zudem von selbst. Säen Sie an einem neuen Standort neu aus.

Ist Petersilie winterhart?

Ja, Petersilie übersteht die meisten Winter in Mitteleuropa im Freien, besonders mit einer Abdeckung aus Reisig oder Vlies. So kann auch im Winter an milden Tagen geerntet werden.