- Standort
- Sonnig bis halbschattig; im Hochsommer Schatten am Nachmittag
- Boden
- Locker, humos und gleichmäßig feucht; Schwach- bis Mittelzehrer
- Gießen
- Regelmäßig morgens an die Wurzeln, nicht abends über die Blätter
- Aussaat
- Im Haus ab Februar, im Freien März bis August
- Pflanzzeit
- Ende März bis August
- Ernte
- Mai bis Oktober
- Winterhart
- Sommersalate nein; spezielle Wintersalate überstehen leichte Fröste
Sorten und Standort
Kopfsalat bildet feste Köpfe, Pflücksalat liefert über Wochen immer wieder Blätter, Eis- und Romanasalat sind besonders knackig und vertragen Wärme etwas besser. Für jede Jahreszeit gibt es passende Sorten, für den Sommer sollten sie als schossfest gekennzeichnet sein.
Salat mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen lockeren, humosen Boden. Im Hochsommer ist Schatten am Nachmittag von Vorteil. Als Schwach- bis Mittelzehrer genügen ein bis zwei Liter Kompost pro Quadratmeter.
Aussaat und Pflanzung
Salat ist ein Lichtkeimer: Die Samen nur hauchdünn mit Erde bedecken oder lediglich andrücken. Über etwa 20 °C keimt er schlecht, im Sommer daher an einem kühlen, schattigen Platz säen. Vorziehen ist ab Februar möglich, ins Freie gesät wird von März bis August.
Jungpflanzen setzt man mit 25 bis 30 cm Abstand und so hoch, dass der Wurzelballen noch etwas aus der Erde schaut. Eine alte Gärtnerregel sagt: Salat muss im Wind flattern. Zu tief gesetzter Salat fault leicht. Säen Sie alle zwei bis drei Wochen nach, dann ernten Sie laufend.
Gießen und Pflege
Gießen Sie regelmäßig am Morgen direkt an die Pflanzen, damit die Blätter bis zum Abend abtrocknen. Nasse Blätter über Nacht fördern Fäulnis und Pilzkrankheiten und locken Schnecken an. Bei Trockenheit werden die Blätter bitter und die Pflanzen schießen schneller.
Hacken Sie den Boden zwischen den Pflanzen flach, das hält Unkraut klein und den Boden locker. Eine dünne Mulchschicht spart Wasser, bietet aber auch Schnecken Unterschlupf.
Ernte
Kopfsalat ist erntereif, wenn der Kopf fest geschlossen ist, meist sechs bis acht Wochen nach der Pflanzung. Am besten morgens ernten, dann ist er besonders knackig.
Bei Pflücksalat werden laufend die äußeren Blätter abgenommen, das Herz bleibt stehen. So liefert eine Pflanze über viele Wochen frische Blätter.
Häufige Probleme
Schnecken sind der Hauptfeind junger Salatpflanzen. Schneckenzäune, regelmäßiges Absammeln am Abend und Gießen nur am Morgen helfen am meisten. Blattläuse sitzen oft im Herz und an den Blattunterseiten und lassen sich mit Wasser abspülen.
Bei Hitze und langen Tagen schießt Salat: Er bildet einen Blütenstängel und schmeckt bitter. Schossfeste Sorten, etwas Schatten und gleichmäßige Wasserversorgung verzögern das. Grauschimmel und Fäulnis an den unteren Blättern treten vor allem auf, wenn zu tief oder zu eng gepflanzt wurde.
Häufige Fragen zu Salat
Warum schießt mein Salat?
Salat bildet bei langen Tagen, Hitze und Trockenheit einen Blütenstängel, danach werden die Blätter bitter. Wählen Sie für den Sommer schossfeste Sorten, gießen Sie gleichmäßig und ernten Sie rechtzeitig.
Warum keimt Salat im Sommer nicht?
Salatsamen keimen bei Temperaturen über etwa 20 °C nur schlecht. Säen Sie im Hochsommer abends und an einem kühlen, schattigen Platz. Die Samen nur leicht andrücken, weil Salat ein Lichtkeimer ist.
Wie schützt man Salat vor Schnecken?
Am wirksamsten sind Schneckenzäune und das Absammeln in den Abend- und frühen Morgenstunden. Gießen Sie morgens statt abends und halten Sie den Bereich rund um das Beet kurz. Auch Igel und Laufenten im Garten helfen.
