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So erkennst du es

Auf der Blattoberseite erscheinen runde, dunkelviolette bis schwarze Flecken mit strahlenförmig ausgefranstem Rand. Das Blatt rund um die Flecken vergilbt, kurz darauf fällt es ab. Der Befall beginnt meist an den unteren Blättern und arbeitet sich nach oben vor, stark befallene Rosen stehen im Spätsommer fast kahl da und blühen schwächer.

Ursache

Der Pilz Diplocarpon rosae braucht für eine Infektion mehrere Stunden nasse Blätter, seine Sporen werden vor allem mit Regenspritzern verbreitet. Er überwintert auf abgefallenem Laub und an befallenen Trieben. Feucht-warme Sommer, enge Pflanzung, schattige Lagen und Gießen über das Laub fördern die Krankheit.

Was hilft – Schritt für Schritt

  1. 1Befallene Blätter sofort abzupfen und abgefallenes Laub laufend aufsammeln, beides im Restmüll entsorgen.
  2. 2Beim Frühjahrsschnitt befallene Triebe kräftig zurückschneiden.
  3. 3Nur morgens und nur auf den Boden gießen, damit die Blätter trocken bleiben.
  4. 4Pflanzenstärkungsmittel, zum Beispiel auf Basis von Ackerschachtelhalm, können die Blätter widerstandsfähiger machen, einen bestehenden Befall heilen sie aber nicht.
  5. 5Bei Rosen mit jährlich starkem Befall Fungizide gegen Rosenkrankheiten frühzeitig ab dem Austrieb einsetzen, sofern sie für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind, und die Anwendungshinweise genau befolgen.

Vorbeugen

  • Robuste Sorten pflanzen, Rosen mit ADR-Prädikat sind auf Blattgesundheit geprüft.
  • Einen sonnigen, luftigen Standort wählen und genug Abstand zwischen den Rosen lassen.
  • Im Herbst das gesamte Falllaub unter den Rosen entfernen.
  • Den Boden unter den Rosen mulchen, damit weniger Sporen vom Boden auf die Blätter spritzen.

Hinweis: Pflanzenschutzmittel nur verwenden, wenn sie für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind, und die Gebrauchsanweisung beachten.