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Standort
Sonnig und luftig, mindestens fünf bis sechs Stunden Sonne
Boden
Tiefgründig, humos und nährstoffreich; keine Staunässe
Gießen
Selten, aber durchdringend an die Wurzeln; Blätter trocken halten
Pflanzzeit
Wurzelnackte Rosen Oktober bis November oder März bis April; Containerrosen fast ganzjährig
Blüte
Juni bis Oktober, je nach Sorte einmal oder öfter blühend
Winterhart
Ja; die Veredelungsstelle im Winter durch Anhäufeln schützen

Standort und Boden

Rosen brauchen viel Sonne und einen luftigen Platz, an dem die Blätter nach Regen schnell abtrocknen. Das ist der beste Schutz vor Pilzkrankheiten. Der Boden sollte tiefgründig, humos und durchlässig sein, denn Rosen wurzeln tief.

Pflanzen Sie keine Rosen dorthin, wo zuvor Rosen standen. Durch Bodenmüdigkeit wachsen neue Pflanzen dort oft schlecht. Ist es nicht anders möglich, die Erde großzügig austauschen.

Pflanzen

Wurzelnackte Rosen werden von Oktober bis November oder im März und April gepflanzt. Wässern Sie die Wurzeln vorher einige Stunden und kürzen Sie sie leicht ein. Containerrosen können fast das ganze Jahr gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist.

Das Pflanzloch sollte etwa 40 cm tief und breit sein. Die Veredelungsstelle, die Verdickung zwischen Wurzel und Trieben, kommt etwa 5 cm unter die Erdoberfläche. Nach dem Pflanzen gründlich angießen und die Rose 15 bis 20 cm hoch mit Erde anhäufeln.

Schneiden

Der wichtigste Schnitt erfolgt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Beet- und Edelrosen werden auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten, also auf etwa 20 bis 30 cm. Totes, krankes und nach innen wachsendes Holz wird bei allen Rosen entfernt.

Öfter blühende Strauch- und Kletterrosen werden nur leicht eingekürzt und ausgelichtet. Einmal blühende Sorten blühen am Vorjahresholz und werden erst nach der Blüte im Sommer ausgelichtet. Verblühtes bei öfter blühenden Rosen bis zum nächsten voll entwickelten Blatt abschneiden, das fördert die Nachblüte.

Gießen und Düngen

Gießen Sie selten, dafür kräftig, direkt in den Wurzelbereich. Frisch gepflanzte Rosen brauchen in Trockenphasen etwa 10 Liter pro Pflanze und Woche. Nasse Blätter fördern Sternrußtau und Mehltau.

Gedüngt wird zweimal im Jahr: im Frühjahr nach dem Schnitt mit Kompost oder organischem Rosendünger und ein zweites Mal nach der ersten Blüte im Juni. Ab Juli nicht mehr düngen, damit die Triebe bis zum Winter ausreifen.

Winterschutz

Im Spätherbst wird der Fuß der Rose 15 bis 20 cm hoch mit Erde oder Kompost angehäufelt. Das schützt die empfindliche Veredelungsstelle, zusätzlich kann Reisig aufgelegt werden.

Stammrosen brauchen einen Schutz der Krone, etwa mit Vlies oder Jute. Im Frühjahr wird die Erde wieder abgezogen, sobald keine starken Fröste mehr drohen.

Häufige Probleme

Sternrußtau zeigt sich durch schwarze, strahlenförmige Flecken auf den Blättern, die später gelb werden und abfallen. Befallene Blätter entfernen, auch vom Boden, und im Restmüll entsorgen. Robuste Sorten mit ADR-Prädikat sind deutlich weniger anfällig.

Echter Mehltau bildet einen weißen, mehligen Belag, vor allem bei warmem Wetter mit kühlen Nächten. Blattläuse an den Knospen im Frühjahr lassen sich mit Wasser abspülen und werden meist rasch von Marienkäfern und Florfliegen dezimiert. Bei Hitze und trockener Luft treten Spinnmilben auf.

Häufige Fragen zu Rose

Wann schneidet man Rosen?

Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, meist im März oder April. Einmal blühende Rosen werden dagegen erst nach der Blüte im Sommer ausgelichtet. Verblühtes bei öfter blühenden Sorten laufend entfernen.

Warum bekommen Rosen schwarze Flecken?

Schwarze Flecken mit strahlenförmigem Rand sind Sternrußtau, eine Pilzkrankheit, die sich bei feuchtem Wetter ausbreitet. Entfernen Sie befallene Blätter, gießen Sie nicht über das Laub und wählen Sie bei Neupflanzungen robuste ADR-Rosen.

Wie tief pflanzt man Rosen?

Die Veredelungsstelle sollte etwa 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. So ist sie vor Frost geschützt, und die Rose bildet weniger Wildtriebe aus der Unterlage.

Wann düngt man Rosen?

Im Frühjahr nach dem Schnitt und ein zweites Mal nach der ersten Blüte im Juni. Verwenden Sie Kompost oder organischen Rosendünger. Ab Juli wird nicht mehr gedüngt, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen.