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Standort
Hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne; 18 bis 25 °C
Boden
Lockere, durchlässige Grünpflanzenerde mit Rinde oder Perlite
Gießen
Gießen, wenn die oberen 2 bis 3 cm trocken sind; keine Staunässe
Winterhart
Nein; nicht dauerhaft unter etwa 15 °C stellen

Standort

Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, stammt aus den tropischen Wäldern Mittelamerikas. Sie mag es hell, aber ohne pralle Mittagssonne, etwa ein bis zwei Meter neben einem Süd- oder Westfenster oder direkt an einem Ostfenster. Im Schatten wächst sie zwar, bildet aber kleinere Blätter ohne die typischen Schlitze.

Ideal sind Temperaturen von 18 bis 25 °C, auch im Winter nicht dauerhaft unter etwa 15 °C. Zugluft und kalte Fensterbänke schaden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist willkommen, aber nicht zwingend nötig.

Gießen und Düngen

Gießen Sie, wenn die oberen 2 bis 3 cm der Erde trocken sind. Im Sommer ist das meist etwa einmal pro Woche, im Winter seltener. Staunässe ist der häufigste Pflegefehler, daher überschüssiges Wasser aus Übertopf oder Untersetzer immer ausleeren.

Von März bis September wird alle zwei bis drei Wochen mit Grünpflanzendünger in halber Dosierung gedüngt, im Winter pausiert die Düngung. Staub auf den großen Blättern regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen.

Luftwurzeln und Stütze

Die Monstera bildet lange Luftwurzeln, mit denen sie sich in der Natur an Bäumen festhält. Leiten Sie diese am besten in die Erde oder an einen Moosstab. Einzelne störende Luftwurzeln können aber ohne Schaden abgeschnitten werden.

Mit einem Moos- oder Kokosstab wächst die Monstera aufrecht und bildet größere, stärker geschlitzte Blätter. Binden Sie die Triebe locker daran fest.

Umtopfen und Vermehren

Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln den Topf ausfüllen oder aus dem Abzugsloch wachsen. Der neue Topf sollte nur wenige Zentimeter größer sein. Geeignet ist eine lockere Grünpflanzenerde, gemischt mit Pinienrinde oder Perlite.

Vermehren lässt sich die Monstera leicht über Stecklinge. Jeder Steckling braucht mindestens einen Knoten, also eine Verdickung am Stamm, und idealerweise eine Luftwurzel. In einem Glas Wasser bilden sich nach einigen Wochen Wurzeln, danach wird der Steckling eingetopft.

Häufige Probleme

Gelbe Blätter sind meist eine Folge von zu viel Wasser oder Staunässe. Braune, trockene Blattränder deuten auf trockene Luft oder unregelmäßiges Gießen hin. Blätter ohne Schlitze bilden junge Pflanzen oder solche mit zu wenig Licht.

Bei trockener Heizungsluft treten Spinnmilben auf, erkennbar an feinen hellen Sprenkeln und Gespinsten. Duschen Sie die Pflanze ab und erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit. Trauermücken über der Erde weisen auf zu feuchtes Substrat hin, hier helfen Gelbtafeln und sparsameres Gießen. Die Monstera ist für Katzen und Hunde giftig.

Häufige Fragen zu Monstera

Warum bekommt meine Monstera gelbe Blätter?

Häufigste Ursache ist zu viel Wasser oder Staunässe im Übertopf. Lassen Sie die Erde zwischen dem Gießen oben antrocknen und prüfen Sie, ob die Wurzeln faulig riechen. Vergilbt nur gelegentlich ein altes, unteres Blatt, ist das normal.

Warum hat meine Monstera keine Löcher in den Blättern?

Junge Pflanzen bilden zunächst ganzrandige Blätter, die Schlitze kommen erst mit dem Alter. Bei älteren Pflanzen ist meist Lichtmangel die Ursache. Ein hellerer Standort und ein Moosstab fördern die typischen Blätter.

Warum tropft meine Monstera?

Wassertropfen an den Blatträndern entstehen durch Guttation: Die Pflanze scheidet überschüssiges Wasser aus, meist nach dem Gießen bei hoher Luftfeuchtigkeit. Das ist harmlos, kann aber ein Hinweis sein, etwas sparsamer zu gießen.

Soll man Luftwurzeln der Monstera abschneiden?

Besser nicht. Leiten Sie die Luftwurzeln in die Erde oder an einen Moosstab, dort helfen sie bei Versorgung und Halt. Einzelne störende Wurzeln können aber ohne Schaden entfernt werden.