So erkennst du es
Kleine, schwarze Mücken von 2 bis 4 mm Länge schwirren auf, sobald man gießt oder an den Topf stößt. In der obersten Erdschicht leben glasig weiße Larven mit schwarzem Kopf, die feine Wurzeln und Keimlinge anfressen. Sämlinge kippen um oder kümmern, ältere Pflanzen nehmen meist nur bei starkem Befall Schaden.
Ursache
Die Mücken legen ihre Eier in dauerhaft feuchte, humusreiche Erde. Besonders oft tritt der Befall im Winter bei Zimmerpflanzen und bei der Anzucht auf der Fensterbank auf, wenn zu viel gegossen wird. Häufig werden Eier und Larven auch mit offen gelagerter Blumenerde eingeschleppt.
Was hilft – Schritt für Schritt
- 1Gelbtafeln oder Gelbstecker in die Töpfe stecken; sie fangen die erwachsenen Mücken und zeigen, wie stark der Befall ist.
- 2Die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknen lassen und möglichst von unten über den Untersetzer gießen, überschüssiges Wasser nach kurzer Zeit abgießen.
- 3Die Erdoberfläche etwa 1 cm hoch mit Quarzsand abdecken, damit die Mücken keine Eier mehr ablegen können.
- 4Nematoden der Art Steinernema feltiae mit dem Gießwasser ausbringen; sie töten die Larven, die Temperaturen in Wohnräumen sind dafür gut geeignet.
- 5Stark befallene Pflanzen in frische Erde umtopfen und die alte Erde entsorgen.
Vorbeugen
- Hochwertige Erde verwenden und angebrochene Säcke verschlossen und trocken lagern.
- Im Winter sparsam gießen und Wasser im Untersetzer nicht stehen lassen.
- Bei der Anzucht von Beginn an Gelbtafeln aufstellen, um die ersten Mücken abzufangen.
- Die Erdoberfläche von Zimmerpflanzen dauerhaft mit Sand oder feinem Blähton abdecken.
Hinweis: Pflanzenschutzmittel nur verwenden, wenn sie für den Haus- und Kleingarten zugelassen sind, und die Gebrauchsanweisung beachten.
