- Standort
- Sonnig, warm und windgeschützt
- Boden
- Humos, nährstoffreich und durchlässig; keine Staunässe
- Gießen
- Regelmäßig und durchdringend, besonders bei Hitze; Blätter trocken halten
- Pflanzzeit
- Knollen Ende April bis Mai, vorgetriebene Pflanzen nach den Eisheiligen
- Blüte
- Juli bis zum ersten Frost
- Winterhart
- Nein; Knollen frostfrei überwintern
Standort und Boden
Dahlien brauchen einen sonnigen, warmen Platz mit mindestens sechs Stunden Sonne. Im Schatten blühen sie spärlich und werden anfälliger für Krankheiten. Hohe Sorten profitieren von einem windgeschützten Standort.
Der Boden sollte humos, nährstoffreich und gut durchlässig sein, denn Staunässe lässt die Knollen faulen. Arbeiten Sie vor dem Pflanzen reifen Kompost ein.
Vortreiben und Pflanzen
Wer früher Blüten möchte, treibt die Knollen ab März oder April in Töpfen an einem hellen Platz bei etwa 15 bis 20 °C vor. Diese vorgetriebenen Pflanzen kommen erst nach den Eisheiligen ins Freie.
Unvorgetriebene Knollen können ab Ende April oder im Mai direkt ins Beet. Legen Sie sie so tief, dass der Wurzelhals etwa 5 cm mit Erde bedeckt ist. Der Abstand beträgt je nach Sorte 40 bis 80 cm. Stecken Sie bei hohen Sorten gleich beim Pflanzen einen Stab dazu, um die Knollen später nicht zu verletzen.
Pflege
Gießen Sie regelmäßig und durchdringend, vor allem an heißen Tagen, aber nicht über die Blätter. Ab Juni alle zwei bis drei Wochen mit einem organischen Blühpflanzendünger nachdüngen. Zu viel Stickstoff macht die Stängel weich.
Entfernen Sie Verblühtes regelmäßig bis zum nächsten Blattpaar, dann bildet die Dahlie bis zum Frost laufend neue Knospen. Hohe Sorten werden an Stäben angebunden. Für die Vase schneidet man am besten morgens, wenn die Blüten fast ganz geöffnet sind.
Überwintern
Dahlien sind nicht winterhart. Nach dem ersten Frost, wenn das Laub schwarz geworden ist, werden die Stängel auf 10 bis 15 cm eingekürzt und die Knollen vorsichtig ausgegraben. Lassen Sie anhaftende Erde einige Tage antrocknen und beschriften Sie die Sorten.
Gelagert werden die Knollen dunkel, kühl und frostfrei bei etwa 4 bis 8 °C, zum Beispiel in Kisten mit trockenem Sand oder in Zeitungspapier. Kontrollieren Sie den Vorrat im Winter und entfernen Sie faulende Knollen.
Häufige Probleme
Schnecken sind der größte Feind junger Dahlien und fressen frische Austriebe oft komplett ab. Schützen Sie die Pflanzen in den ersten Wochen mit Schneckenkragen oder einem Schneckenzaun und sammeln Sie abends ab. Vorgetriebene, kräftige Pflanzen sind weniger gefährdet.
Blattläuse sitzen gern an Knospen und Triebspitzen, im Spätsommer kann Echter Mehltau auftreten. Bei nassem Wetter faulen Blüten durch Grauschimmel. Wühlmäuse fressen gern an den Knollen, hier helfen Pflanzkörbe aus Draht.
Häufige Fragen zu Dahlie
Wann pflanzt man Dahlien?
Knollen können ab Ende April oder im Mai direkt ins Beet gelegt werden. Vorgetriebene Pflanzen mit Austrieb kommen erst nach den Eisheiligen ins Freie, weil schon leichter Frost die Triebe schädigt.
Wie überwintert man Dahlienknollen?
Nach dem ersten Frost die Stängel auf 10 bis 15 cm kürzen, die Knollen ausgraben und einige Tage antrocknen lassen. Dann dunkel und frostfrei bei 4 bis 8 °C in trockenem Sand oder Zeitungspapier lagern.
Warum blühen meine Dahlien nicht?
Häufige Ursachen sind zu wenig Sonne, zu viel Stickstoffdünger oder Schneckenfraß an den jungen Trieben. Auch ein später Start ohne Vortreiben verzögert die Blüte. Ein sonniger Platz und ein kaliumbetonter Dünger fördern die Blütenbildung.
